Steckbrief: Owtscharka

Ursprungsland: Russland

Rassegruppe: Herdenschutzhund, FCI Gruppe 2, FCI - Standard Nr. 328  /  16. 09. 1996  /  D

Heutige Verwendung: Wach - und Schutzhund 

Anpassungsfähigkeit, Charakter:

Der Owtscharka - ein Herdenschutzhund ( kurze Beschreibung)

Wachsam, stolz und eigenwillig, von seinem Ursprung her eigenständig entscheidend, ist dieser Hund nicht für jedermann.

Man sollte sich ernsthaft Gedanken darüber machen, ob man sich für solch einen Hund entscheidet.

Einen exzellenten Wächter für Haus, Hof und Familie. Gleichzeitig ist er ein idealer Familienhund.

Aber vorher muss man sich gründlich darüber im Klaren sein, ob man auch der richtige Mensch dafür ist

und ob dem Hund das entsprechende Umfeld geboten werden kann. Der Owtscharka hat sich schon vor

über 600 Jahren durch Vermischung doggenartiger Hunde mit Hirtenhunden aus Europa und Asien herausgebildet.

Seine Heimat sind die Berge und Steppengebiete des Kaukasus. Dort beschützt er noch heute riesige Herden.

Als unbestechlicher Wächter verteidigt er sie, nur auf sich selbst gestellt, zuverlässig gegen Wölfe und Bären.

Ein künftiger Halter muss wissen, dass der Owtscharka seinen Herrn zwar lieben kann, aber nicht unbedingt

jeden Wunsch von den Augen abliest.

Wesen: Wachsam, dominant, intelligent

Fütterung: Kein Problem zu erwarten.

Haarkleid: Dichte und weiche Unterwolle und längerem harten und abstehenden Stockhaar

Pflege des Fells: Erfordert wenig Zeit.

Farbe: In verschiedenen Farben, meliert, gefleckt, gescheckt und gestromt. rein schwarz ist nicht erlaubt

Größe: Hündin: nicht unter 62 cm, Rüden: nicht unter 65 cm

Lebenserwartung: ca. 10 bis 14 Jahre


Rassebesonderheiten des Owtscharka ( Kaukase, Mittelasiate)

Häufig treten Probleme  bei der Erziehung der Rüden auf . Durch falschen Umgang, oft auch unbewusst sind Dominanzprobleme die Ursache dann wird meist beim Hund der Fehler gesucht.

Auf falsche oder sinnlose aber gutgemeinte Ratschläge von Nichtkennern der Rasse sollte dann auf jeden Fall verzichtet werden. Eine Hundeschule die auch mit Herdenschutzhunden Erfahrung hat ist dann empfehlenswert.

Zu Bedenken ist, dass ein Kaukase der wieder abgegeben werden muss weil er zu dominant geworden ist, schwer neu zu vermitteln ist. Oft passiert es dann dass solche Hunde im Tierheim landen, zu unrecht als bissig abgestempelt werden und als unvermittelbar gelten. Deshalb ist es bei Anschaffung eines Herdenschutzhundes sehr wichtig sich im Vorfeld genügend zu informieren.

 

Einige wichtige Tips zur Erziehung:

 

Mit dem Hund spielen           - das Spiel selbst beginnen und selbst beenden

                                                   Nie der Spielaufforderung des Hundes folgen

                                                 - Sie sind Chef und bestimmen was gemacht wird!

 

Lieblingsplätze des Hundes   -      diese Plätze für Sie selbst ab und zu beanspruchen und

Den Hund des Platzes verweisen (den Rudelführer herauskehren)! Im Wohnbereich keine erhöhte Plätze dulden !

 

Futter                                   - Das Futter geben das Futter nehmen. Der Hund muss auch ein Stück Fleisch oder einen Knochen an Sie abgeben ohne zu knurren oder zu schnappen!

 

Loben nicht vergessen  wenn der Hund seine Aufgabe erfüllt hat !

 

Sehr wichtig !  Der Beginn der Erziehung beginnt schon beim Welpen !